 |
|
|
Aikido für Kinder und Jugendliche (6 - 16 Jahre): Je früher junge Menschen mit dem Aikidotraining beginnen, umso leichter fällt es ihnen, eine friedliche Einstellung zu ihrer Umwelt zu entwickeln. Es gibt viele Möglichkeiten den Leistungs- und Siegeswillen zu entwickeln, aber es gibt leider nicht genug Orte an denen junge Menschen die Selbstkontrolle lernen können, die aus einer friedlichen Einstellung erwächst. Sich mit anderen über die Matte zu bewegen und den Körper in alle möglichen Richtungen zu dehnen und auszustrecken beseitigt Verspannungen und Haltungsfehler von stundenlangem Sitzen in Klassenräumen und vor den Bildschirmen diverser Medien.
|
|
Aufwärm-, Atem- und Dehnungsübungen bereiten auf die Aikidobewegungen vor und entwickeln Haltung, Motorik und Beweglichkeit. Übungen zum sicheren Rollen und Fallen sind der nächste Schwerpunkt. Die eigentlichen Aikido Verteidigungstechniken werden erst mit fortschreitendem Alter umfangreicher und komplexer. Die jungen Menschen lernen ihren eigenen Körper zu beherrschen während sie lernen mit anderen umzugehen. Während bei den Jüngeren noch Spiele (die bestimmte Fertigkeiten fördern) einen hohen Anteil haben, ist das Training der Jugendlichen schon der Übergang zum Aikidotraining der Erwachsenen. (Für weitere Informationen: Aikido Trainingshandbuch)
|
|
| Taijiquan für Jugendliche (ab ca. 12 Jahre): Taijiquan (Tai Chi) ist eine alte chinesische Kampf- und Bewegungskunst zur Harmonisierung von Körper und Geist sowie zur Entspannung und Vitalisierung. Aber auch die Selbstverteidigung ist ein wichtiger Aspekt. Hier im Westen denken die meisten Tai Chi wäre so was wie Rentner-Karate... nun, oft ist es das vielleicht, aber das klassische Chen Stil Taijiquan das wir betreiben ist noch eine klassische Kampfkunst so wie es der Begründer des Tai Chi entwickelte. Schon das Programm der Aufwärm- und Dehnungsübungen wird mit den Jugendlichen ihrem Elan und der Leistungsfähigkeit entsprechend durchgeführt. Verschiedene Teilbewegungen der Formen wie Fauststösse und Tritte werden auch einzeln in zahlreichen Wiederholungen geübt. Natürlich üben wir anfänglich die Formen auch langsam zum Erlernen der korrekten Körperhaltung und zum Einstudieren und Korrigieren der Bewegungsdetails. Taijiquan ist aber nicht per se langsam, es kann sogar sehr schnell und dynamisch sein - Chen Taijiquan ist gerade für seinen Wechsel von langsamen und dynamisch explosiven Bewegungen bekannt. Im Taijiquan können auch Waffenformen erlernt werden - allerdings erst wenn die lange Handform mit 75 Bildern but beherrscht wird. (Taiji Trainingshandbuch) |
|
|