Olaf Schubert Sensei, Godokan Aikido Kancho, studiert die Asiatischen Kampfkünste seit 1979. Über Judo, Judo-SV, Karate und Jujutsu fand er schließlich zum Aikido, das er seit 1997 als Assistenzlehrer und seit 2001 im eigenen Dojo unterrichtet. Auf seinem Ausbildungsweg durch Deutschland, England und die USA konnte er Aikikai Aikido bei vielen hervorragenden Lehrern von verschiedenen Seiten kennen lernen. Sein wichtigster Lehrer war in den Jahren 1999 bis 2006 Mitsugi Saotome Sensei, von dem er 2003 zum 3. Dan Aikikai graduiert wurde. In seinem Unterricht, in persönlichen Unterweisungen und als sein uke erkannte er, dass sich Aikido nicht durch Technik-Repertoirs definiert, sondern dass einzig die Umsetzung und Anwendung der Prinzipien und der Philosophie das Aikido in seiner Ausprägung als Kampfkunst definieren. Auf seiner Suche nach einer weiteren Vertiefung der inneren Aspekte des Aikido fand Olaf Schubert im Herbst 2007 zu Christopher Curtis Sensei und lernt seitdem von ihm in der Tradition des Ki-Aikido. Das ausgefeilte Ki-Training zur Einheit von Geist und Körper, verbunden mit vielen Details zur prinzipientreuen Ausführung der Aikidobewegungen, macht für ihn die inneren Aspekte des Aikido praktisch erfahrbar und klar vermittelbar.
In jahrelanger Forschung, Übung, Entwicklung und Überprüfung entwickelte Olaf Schubert Sensei deshalb eine Lehrmethode die versucht, die inneren und äußeren Aspekte der Lehren von Saotome Sensei und Curtis Sensei inhaltlich, methodisch und didaktisch zu vereinen. Im täglichen Üben mit seinen Schülern sah er, wie schnell sie nun Dinge im Aikido umsetzen konnten, die früher entweder gar nicht unterrichtet wurden oder die er sich selbst mühsam hatte zusammensuchen und erarbeiten müssen. Auch viele Kontakte mit anderen Aikidoka auf externen Seminaren und im eigenen Dojo machten deutlich, dass der Ansatz funktioniert und eigentlich vielen Aikidoka in ihrer Entwicklung helfen könnte. So fasste Olaf Schubert Sensei Ende 2010 den Entschluss, die Methode zu formalisieren und ihr auch einen Namen zu geben: Godokan Aikido. Zur weiteren Verbreitung sollen zunächst einzelne Aspekte der Methode dargelegt und in Textform bzw. als kleine Lehrfilme über die Webseite bzw. Youtube publiziert werden, aber auch ein Buchprojekt ist angedacht. Für die praktische Erfahrung stehen sowohl das tägliche Training als auch alle Godokan Aikido Seminare stets allen interessierten Aikidoka offen.
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