 |
|
|
 |
Aikido fördert und fordert den Menschen in jeder Beziehung. Bei uns im Aiki Dao wollen wir eine möglichst runde und ausgewogene Ausbildung erreichen. Zur Ausbildung der verschiedenen Fähigkeiten und Qualitäten haben wir spezielle Übungsformen und methoden, die in ihrem Zusammenwirken das Erlernen des Aikido einfacher und überschaubarer machen. Wir üben ohne und mit Waffen. Wir üben mit einem Partner oder mehreren, oder auch alleine in den Soloformen. Wir arbeiten sowohl an den zugrunde liegenden inneren Aspekten und Prinzipien, als auch an der Genauigkeit und Vielfalt der resultierenden Aikidotechniken. Wir studieren Aikido sowohl im Dojo als auch im täglichen Leben, sei es durch Selbststudium zu Hause oder im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen.
Der Kern unseres Weges ist dabei das Studium der Prinzipien und Philosophie des Aikido durch das Üben der waffenlosen Aikido-Partnerformen. Dabei nutzen wir ein 4-stufiges Lernmodell, welches das Aikido, von zuerst einzelnen "Angriff-Abwehr"-Kombinationen hin zum später freien Umgang mit der Intention (dem Angriff) des uke, Schritt für Schritt verständlich und leichter erlernbar macht. Diese 4 Stufen sind: 1. die gemeinsam harmonische Bewegung mit uke, 2. die Führung der Intention/Energie/Bewegung des uke, 3. die verstärkt rhythmische Führung des uke, und letztlich 4. die freie Anwendung/Variation entsprechend der Situation. Als Voraussetzung hierfür hat das Studium der inneren Aspekte einen grossen Stellenwert im Aiki Dao... spezielle Übungen und Trainingsmethoden fördern das Erspüren, Erlernen, Verstehen und Umsetzen der Konzepte und Gesetzmäßigkeiten von Körperstruktur, Zentrum, Energiefluss, sowie der Einheit von Geist, Ki und Körper. Unsere Didaktik basiert auf dem Ansatz, dass das praktische Üben von den theoretischen Konzepten und dem Wissen von den zugrunde liegenden Prinzipien geleitet wird. Irrwege können so leichter vermieden werden. Der Lernprozess ist weder eine Einbahnstrasse der Wissenseintrichterung, noch eine weglose Wüste des wortlosen Demonstrierens und Nachahmens, sondern der Schüler wird in die Lage versetzt, aktiv am Lernprozess teilzunehmen und seinen Weg zu finden.
|
|
|